Preise für NVIDIA-Grafikkarten könnten um 20 % bis 30 % steigen


Die NVIDIA-GPU-Preise könnten um 20 % bis 30 % steigen, da höhere Speicherkosten und die starke Nachfrage aus der KI-Branche den Markt für Consumer-Grafikkarten weiter unter Druck setzen.

Laut Taiwans Economic Daily News bereitet NVIDIA eine weitere Preisanpassung vor, die das gesamte Grafikkarten-Sortiment betreffen könnte. NVIDIA hat die gemeldete Erhöhung nicht öffentlich bestätigt.

NVIDIA plant Berichten zufolge eine weitere GPU-Preiserhöhung

Grafikkartenhersteller haben Berichten zufolge Informationen über die geplanten Änderungen erhalten. Die Anpassung könnte sowohl High-End- als auch Mainstream-Modelle betreffen, anstatt sich nur auf die teuersten Karten von NVIDIA zu beschränken.

Produkte mit neuerem GDDR7-Speicher könnten im Preis steigen, aber auch Grafikkarten, die älteren GDDR6-Speicher verwenden, könnten teurer werden.

Dies wäre bereits die dritte gemeldete Preiserhöhung für NVIDIA-Grafikkarten in diesem Jahr. MSI und Colorful haben die Preise für RTX-50-GPUs in China bereits um bis zu 20 % erhöht.

Die Preise für RTX 5090 und RTX 5060 Ti sind bereits gestiegen

Die GeForce RTX 5090 kam mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 1.999 US-Dollar auf den Markt. Einige Modelle werden jedoch Berichten zufolge für zwischen 3.999 und 4.500 US-Dollar verkauft, abhängig von der Verfügbarkeit und dem Hersteller.

Die RTX 5060 Ti ist in einigen Märkten ebenfalls von etwa 379 auf rund 569 US-Dollar gestiegen.

Eine weitere Steigerung um 20 % bis 30 % würde die aktuellen Grafikkarten von NVIDIA erheblich verteuern, insbesondere für Käufer, die bereits mit begrenzter Verfügbarkeit und überhöhten Einzelhandelspreisen zu kämpfen haben.

Steigende DRAM-Kosten setzen die GPU-Preise unter Druck

Die gemeldete Erhöhung steht im Zusammenhang mit den steigenden Kosten für DRAM und andere Speicherkomponenten. KI-Infrastrukturanbieter und Rechenzentrumsbetreiber kaufen weiterhin große Mengen an GPUs, Speicher und zugehöriger Hardware.

Die Nachfrage ist schneller gewachsen, als die Komponentenhersteller ihre Produktion ausweiten können. Dadurch stehen weniger Komponenten für Consumer-Produkte zur Verfügung, und die Herstellungskosten für Grafikkartenunternehmen steigen.

NVIDIA profitiert stark vom Boom der KI-Infrastruktur, doch das wachsende Rechenzentrumsgeschäft des Unternehmens trägt ebenfalls zu einer stärkeren Nachfrage in der gesamten Hardware-Lieferkette bei.

KI-Expansion könnte die Preise für Consumer-GPUs hoch halten

Große Technologieunternehmen investieren weiterhin in KI-Rechenzentren, Server, Prozessoren und Speicher. NVIDIA und die SK Group haben kürzlich Pläne für eine KI-Infrastrukturerweiterung im Umfang von 500 Milliarden US-Dollar angekündigt.

NVIDIA baut auch seine internen Hardware-Fähigkeiten aus. Die Vera CPU des Unternehmens hilft bereits bei der Entwicklung der nächsten Chip-Generation.

Für Consumer-Käufer könnte die anhaltende KI-Nachfrage höhere Grafikkartenpreise und weniger Möglichkeiten bedeuten, neue Modelle in der Nähe ihrer empfohlenen Verkaufspreise zu erwerben.

Die gemeldete Preiserhöhung bleibt unbestätigt, und NVIDIA hat nicht angekündigt, wann eine Anpassung in Kraft treten könnte.

Via Insider Gaming

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