Microsoft erklärt, warum Windows 11 nicht transparenter wird


Microsoft plant nicht, die Transparenzeinstellungen von Windows 11 in naher Zukunft zu erweitern, trotz anhaltender Nachfrage nach stärkeren glasartigen visuellen Effekten.

Das Unternehmen erklärt, dass für die bestehenden Transparenzeinstellungen keine „unmittelbaren Änderungen“ geplant sind. Nutzer, die stärkere Glas- oder Unschärfeeffekte wünschen, müssen stattdessen möglicherweise auf Drittanbieter-Anpassungstools wie Windhawk zurückgreifen.

Microsoft sagt, stärkere Transparenz wirft Bedenken hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit auf

Windows 11 erlaubt es Nutzern bereits, Transparenzeffekte über die Einstellungen unter Personalisierung > Farben zu deaktivieren. Microsoft bietet jedoch keine Option, die Intensität dieser Effekte über das Standarddesign hinaus zu erhöhen.

Microsofts Design-Manager March Rogers erklärte, dass stärkere Transparenz die Lesbarkeit und Benutzerfreundlichkeit beeinträchtigen kann. Das Unternehmen berücksichtigt zudem Barrierefreiheitsanforderungen, Entwicklungskosten und die Frage, ob eine größere visuelle Änderung genügend Nutzern zugutekäme.

Microsoft prüft zudem, ob die Entwickler-Community bereits Anpassungsmöglichkeiten anbietet, bevor es technische Ressourcen in ähnliche integrierte Funktionen steckt.

Das Unternehmen hat nicht ausgeschlossen, die Transparenzeinstellungen später erneut zu überdenken, doch stärkere native Effekte haben derzeit keine Priorität.

Windhawk kann stärkere Glaseffekte bieten

Nutzer, die eine aggressivere Transparenz wünschen, können auf Tools wie Windhawk zurückgreifen, das Windows-Anpassungsmods bereitstellt, mit denen sich das Erscheinungsbild verschiedener Oberflächenelemente verändern lässt.

Microsoft verwies ausdrücklich auf Drittanbieter-Tools wie Windhawk, als es erklärte, warum einige erweiterte Anpassungsoptionen nicht unbedingt zu nativen Windows-Funktionen werden müssen.

Das bedeutet nicht, dass Microsoft die Anpassungsmöglichkeiten von Windows 11 nicht mehr erweitert.

Das Unternehmen arbeitet an einer verschiebbaren Taskleiste, und experimentelle Builds haben ein anpassungsfähigeres Startmenü eingeführt.

Microsoft plant zudem ein umfassendes WinUI 3-Upgrade, das beeinflussen könnte, wie Windows-Anwendungen und Oberflächenelemente in Zukunft aussehen.

Vorerst müssen Nutzer, die auf eine native Windows-11-Entsprechung einer stärkeren glasartigen Transparenz hoffen, jedoch anderswo suchen.

Via Windows Latest

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