Microsoft fügt nach heftiger Kritik eine Deinstallationsoption für OneDrive Photos hinzu
Microsoft bereitet neue Steuerungsoptionen für OneDrive Photos vor, nachdem Windows-11-Administratoren die Funktion kritisiert hatten, weil sie auf verwalteten Geräten auftauchte, ohne dass die IT-Teams dies ausdrücklich angefordert hätten.
Das Problem trat auf, nachdem Administratoren bemerkten, dass OneDrive Photos auf verwalteten Geräten auftauchte. Microsoft hat nun zwei neue Steuerungsoptionen für OneDrive Photos in der Microsoft 365-Roadmap aufgeführt.
Administratoren erhalten mehr Kontrolle über OneDrive Photos
Der Roadmap-Eintrag ID 568931 mit dem Namen „Manage access to the OneDrive Photos Desktop experience“ wird Administratoren mehr Kontrolle über den Zugriff mit persönlichen Microsoft-Konten geben.
Administratoren können verwalten, ob Benutzer sich über die OneDrive-Photos-Erfahrung unter Windows mit persönlichen Microsoft-Konten anmelden können.
Die neue Steuerungsoption soll Organisationen dabei helfen, bestehende Richtlinien für Zugriff, Daten-Governance und Geräteverwaltung durchzusetzen.
Microsoft listet die Funktion derzeit als in Entwicklung, und die Einführung soll voraussichtlich im August 2026 beginnen.
Microsoft fügt eine dedizierte Deinstallationsoption hinzu
Microsoft entwickelt außerdem den Roadmap-Eintrag ID 568934 mit dem Namen „Uninstall OneDrive Photos without affecting file sync“.
Die Option ermöglicht es Benutzern und Organisationen, die OneDrive-Photos-Erfahrung separat zu entfernen, ohne die Hauptanwendung OneDrive zu deinstallieren.
Das Entfernen von OneDrive Photos hat keine Auswirkungen auf OneDrive selbst oder auf bereits über den Dienst synchronisierte Dateien.
Microsoft gibt an, dass die Änderung Benutzern mehr Kontrolle gibt, wenn sie die OneDrive-Photos-Erfahrung nicht nutzen möchten. Das Unternehmen plant, mit der Einführung im September 2026 zu beginnen.
Microsoft hat nicht bestätigt, dass die neuen Steuerungsoptionen direkt auf die jüngste Kritik reagieren, doch der Zeitpunkt deutet darauf hin, dass das Unternehmen schnell gehandelt hat, um auf die Bedenken von Benutzern und Administratoren einzugehen.
In anderen Nachrichten: Outlook Mobile erhält OneDrive-Unterstützung für Signaturbilder, während New Outlook Microsoft Planner-Unterstützung erhält.
via Neowin
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