Asus Googlebook mit Glowbar, Aluminum OS und eigener Gemini-Taste im Netz durchgesickert
Anfang dieser Woche ist Lenovos Googlebook 15 online durchgesickert und hat sein Design, die Gemini-Taste, die Anschlussauswahl und einige weitere Details enthüllt. Dieses Leck deutete darauf hin, dass Google der Enthüllung seiner KI-zentrierten Laptop-Reihe näherkommt. Nun ist ein weiterer Hardware-Partner ins Rampenlicht getreten. Diesmal ist es Asus, dessen erstes Googlebook-Laptop durchgesickert ist.
Nach Lenovo: Asus-Googlebook-Leck enthüllt Googles nächste KI-Laptop-Vision
Die Kollegen von 9to5Google haben einen ersten Blick auf das Asus Googlebook CX9406 geworfen und geben uns damit einen weiteren Einblick in Googles kommendes Laptop-Ökosystem. Die durchgesickerten Bilder stammen Berichten zufolge aus einer iF-Design-Award-Auflistung, bevor sie stillschweigend von der Website verschwanden.
Im Gegensatz zu Lenovos hellerem Design scheint Asus einen anderen Ansatz zu verfolgen. Das durchgesickerte Laptop besitzt eine dunkelgraue Aluminiumoberfläche mit einem schlankeren Profil und abgerundeten Kanten. Ein Detail sticht sofort ins Auge: Ein leuchtender LED-Streifen, der als Glowbar bezeichnet wird, sitzt direkt über dem Asus-Schriftzug auf dem Deckel. Obwohl Google seinen Zweck noch nicht bestätigt hat, könnte der LED-Balken für Benachrichtigungen, KI-Interaktionen oder Systemmeldungen aufleuchten.
Bildquelle: 9to5Google
Genau wie das durchgesickerte Modell von Lenovo verfügt auch die Asus-Version über eine dedizierte Gemini-Taste sowie eine Google-Launcher-Taste, die die traditionelle Windows-Starttaste ersetzt. Die genaue Funktionalität ist noch unbekannt, aber beide Laptops teilen jetzt das gleiche Layout, was darauf hindeutet, dass diese Tastenkombinationen Teil des umfassenderen Googlebook-Erlebnisses von Google sind.
Die Software ist ebenso interessant. Obwohl die Designauflistung das Gerät Berichten zufolge als Chromebook bezeichnete, wird das Betriebssystem als Aluminum OS identifiziert. Frühere Berichte haben Aluminum OS mit Googles kommender KI-gestützter Laptop-Plattform in Verbindung gebracht und nicht mit ChromeOS. Google hat die endgültige Markenbezeichnung des Betriebssystems noch nicht offiziell bekannt gegeben.
Nichtsdestotrotz gibt das Leck auch einen groben Überblick über die verfügbaren Anschlüsse. Das Laptop scheint über zwei USB-C-Anschlüsse, zwei USB-A-Anschlüsse, HDMI und einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss zu verfügen, was es wesentlich vielseitiger macht als viele Premium-Ultrabooks.
Hardware-Spezifikationen bleiben unter Verschluss
Die Hardware-Spezifikationen bleiben vorerst ein Rätsel. Die Auflistung verrät weder den Prozessor noch den RAM oder die Speicherkonfiguration. Sie erwähnt jedoch ein Ultra-Ceramic-Light-Alloy-Chassis und behauptet, das Material sei 34 % leichter und 13 % stabiler, auch wenn Teile der Beschreibung unvollständig erscheinen und mit Vorsicht zu genießen sind.
Da Lenovo und Asus nun öffentlich sind, werden Googles Hardware-Pläne viel klarer. Acer, Dell und HP wurden bereits als Googlebook-Partner bestätigt, was darauf hindeutet, dass weitere Leaks auftauchen könnten, bevor Google seine KI-gestützte Laptop-Familie offiziell vorstellt.
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