Windows 11 Weather App verwendet mehr als 1 GB RAM
Die Windows-11-Weather-App kann kurz nach dem Start mehr als 1 GB RAM verbrauchen, was Fragen zur Effizienz auf PCs mit begrenztem Arbeitsspeicher aufwirft.
Tests zeigen, dass die App unmittelbar nach dem Öffnen rund 1 GB nutzen kann. Der Speicherverbrauch kann im Leerlauf schließlich auf etwa 500 MB bis 600 MB sinken, aber die Interaktion mit der App kann die Nutzung auf etwa 1,5 GB treiben. Gemeldete Spitzenwerte erreichten rund 1,6 GB.
Weather-App könnte 8-GB-PCs härter treffen
Der hohe Arbeitsspeicherverbrauch ist auf PCs mit 32 GB RAM weniger bedeutend, aber Systeme mit 8 GB oder 16 GB könnten eine stärkere Auswirkung spüren.
Wenn Windows nur noch wenig verfügbaren Arbeitsspeicher hat, kann es verstärkt auf den auf dem Systemlaufwerk gespeicherten virtuellen Speicher zurückgreifen. Das kann dazu führen, dass sich das System langsamer anfühlt, wenn Nutzer mehrere Anwendungen gleichzeitig geöffnet haben.
Die Zahlen sind auch deshalb bemerkenswert, weil Microsoft daran gearbeitet hat, die Leistung von Windows 11 auf Geräten mit nur 8 GB RAM zu verbessern.
Werbung macht die Weather-App schwerfälliger
Der Arbeitsspeicherverbrauch ist nicht die einzige Kritik. Die Weather-App enthält zudem zahlreiche Werbeanzeigen und MSN-basierte Inhalte.
Infolgedessen funktioniert die App eher wie ein webbasiertes Content-Portal als ein einfaches Wetter-Tool. Die Kombination aus Werbung, Nachrichteninhalten und hohem RAM-Verbrauch macht sie erheblich ressourcenhungriger, als Nutzer es von einer einfachen Wetter-Anwendung erwarten würden.
Microsoft könnte die App weiter optimieren, wenn es möchte, dass Windows-11-Anwendungen auf Systemen mit wenig Arbeitsspeicher komfortabel laufen.
Nutzer können die Weather-App entfernen
Nutzer, die die Weather-App nicht benötigen, können sie deinstallieren und stattdessen einen anderen Wetterdienst nutzen. Das Verhindern unnötiger Hintergrundaktivitäten kann ebenfalls helfen, die Ressourcennutzung zu reduzieren.
In weiteren Nachrichten: Microsoft Planner bekommt nächsten Monat ein Redesign, und nach Gegenreaktionen wird Microsoft Nutzern erlauben, die OneDrive-Fotos-App zu entfernen. Schließlich plant Microsoft Edge, Manifest-V2-Erweiterungen Anfang nächsten Jahres vollständig zu deaktivieren.
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