Gefälschte Windows-App-Websites zielen auf PowerToys, Wintoys und mehr


Gefälschte Windows-App-Websites geben sich als mehrere beliebte Dienstprogramme aus, darunter PowerToys, Wintoys, CrystalDiskMark, WinUtil und FreeFileSync.

Mehr als 70 verwandte Domains teilen Berichten zufolge dieselbe Kontakt-E-Mail-Adresse, was darauf hindeutet, dass eine Gruppe das koordinierte Netzwerk kontrollieren könnte. Die Websites kopieren die Namen und das Branding legitimer Windows-Anwendungen, werden aber nicht von den tatsächlichen Entwicklern betrieben.

Einige der Websites befinden sich noch im Aufbau, was darauf hindeuten könnte, dass der Vorgang kürzlich gestartet wurde oder sich noch in der Entwicklung befindet.

Gefälschte Wintoys-Website löst Phishing-Warnung aus

Wintoys-Entwickler Bogdan_X entdeckte eine nicht autorisierte Website, die die Domain wintoys.app verwendet.

Die Website enthält ungenaue Informationen über Wintoys und hat keine Verbindung zum Entwickler der Anwendung. Zum Zeitpunkt der Entdeckung leitete der Download-Button der Website Nutzer zum legitimen Wintoys-Eintrag im Microsoft Store weiter.

Cloudflare zeigte jedoch eine Warnung an, dass die Domain des Phishings verdächtigt wurde. Bogdan_X meldete die Domains bei ihrem Registrar. Der Registrar kündigte sie zunächst, aber die Websites wechselten später zu einem anderen Registrar und betrieben ihren Betrieb weiter.

Mehr als 70 Domains zielen auf Windows-Dienstprogramme ab

Das Netzwerk umfasst Berichten zufolge Websites, die eine breite Auswahl an Windows-Tools und Open-Source-Anwendungen imitieren.

Zu den betroffenen Anwendungen gehören:

  • PowerToys
  • CrystalDiskInfo und CrystalDiskMark
  • Chris Titus Tech’s Windows-Dienstprogramm
  • NirSoft Tools
  • EasyBCD
  • Hashcat
  • Darktable
  • HddSentinel
  • GUIFormat
  • Move Mouse
  • Quick Assist
  • FreeFileSync
  • SpaceSniffer

Das professionelle Design und die bekannten Produktnamen könnten die Websites für Nutzer, die nach Software-Downloads suchen, legitim erscheinen lassen.

Einige Domains könnten auch in den Suchergebnissen ranken oder in KI-generierten Antworten auftauchen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Nutzer eine inoffizielle Seite besuchen, anstatt die echte Website des Entwicklers.

Zweck des Netzwerks bleibt unklar

Forscher haben nicht bestätigt, dass die Websites derzeit Malware verbreiten. Mehrere Download-Buttons leiten Besucher weiterhin zu legitimen Stores oder offiziellen Download-Seiten.

Einige gehen davon aus, dass die Betreiber Such-Traffic aufbauen und Vertrauen aufbauen wollen, bevor sie legitime Links durch bösartige Installationsprogramme ersetzen. Angreifer nutzen häufig gefälschte Software-Websites, um Informationsdiebstähler, Fernzugriffstools und andere Malware zu verbreiten.

So vermeiden Sie gefälschte Software-Download-Websites

Windows-Nutzer sollten Apps nur aus offiziellen Quellen wie der Entwickler-Website, dem GitHub-Repository oder dem Microsoft Store herunterladen.

Überprüfen Sie Domainnamen stets sorgfältig, da ähnlich aussehende möglicherweise gefälscht sind. Suchplatzierungen und professionelles Design garantieren keine Legitimität. Verifizieren Sie Links vor der Installation über offizielle soziale Medien, GitHub oder die Dokumentation.

In anderen Sicherheitsnachrichten haben Hacker Hotel-WLAN-Netzwerke gekapert, um Microsoft-365-Konten zu stehlen. Die Chaos-Ransomware-Operation hat außerdem damit begonnen, msaRAT zu verwenden, um bösartigen Datenverkehr in Chrome- und Edge-Aktivitäten zu verstecken.

Via Neowin

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