Windows 11 26H1 KB5101681 verbessert Spracheingabe und Touchpad-Steuerung


Das optionale Vorschau-Update KB5101681 für Windows 11 26H1 ist jetzt verfügbar und bringt Verbesserungen beim Sprachzugriff, Netzwerkbehebungen und eine bessere Unterstützung für lokale KI-Modelle.

Microsoft hat KB5101681 für Windows 11 Version 26H1 veröffentlicht, wodurch die Build-Nummer des Betriebssystems auf 28000.2608 steigt.

Das Update führt außerdem einen Update-Pause-Kalender und bessere Widgets ein. Microsoft führt viele der Änderungen schrittweise ein, sodass sie möglicherweise nicht sofort auf jedem Gerät erscheinen.

Sprachzugriff und Spracheingabe unterstützen weitere Sprachen

Sprachzugriff und Spracheingabe unterstützen jetzt Französisch, Deutsch und Spanisch.

Windows kann diktierten Text außerdem in Echtzeit verbessern, indem es Grammatik, Zeichensetzung, Erkennungsfehler und die Ausdrucksklarheit korrigiert. Microsoft hat zudem die Erkennung bei Hintergrundgeräuschen verbessert.

Diese Funktionen erschienen zuvor in einer kürzlichen Windows-11-26H1-Release-Preview.

Touchpad- und Handschriftverbesserungen

Benutzer können jetzt die Größe der rechten Maustastenzone auf Geräten mit druckempfindlicher Touchpad-Oberfläche anpassen.

Eine Benutzerdefiniert-Option kann erscheinen, wenn der Gerätehersteller eine eigene Konfiguration bereitstellt. Microsoft hat das Feature zuvor in den Release-Preview-Builds 26100.8728 und 26200.8728 getestet.

Das Update verbessert außerdem die japanische Handschrifterkennung bei der Eingabe englischer Zeichen.

Netzwerk- und VPN-Zuverlässigkeitskorrekturen

Vertrauliche virtuelle Maschinen verwenden jetzt standardmäßig die SR-IOV-Hardwarebeschleunigung, was die Netzwerkleistung in virtualisierten Umgebungen verbessern dürfte.

Microsoft hat außerdem ein Problem mit geschachtelten Hyper-V-Netzwerken behoben, das die zuverlässige Bereitstellung virtueller Maschinen verhindern konnte.

KB5101681 reduziert Bluescreen-Fehler im Zusammenhang mit der WLAN-Energieverwaltung und verbessert die Mobilfunkkonnektivität, einschließlich der Unterstützung für IPv6-VPN-Verbindungen.

Das Update verbessert auch die Kompatibilität mit VPN-Software von Drittanbietern und Server-SR-IOV-Konfigurationen. Windows sollte nun Einstellungen und Bindungen von Netzwerkadaptern bei Betriebssystemupgrades zuverlässiger beibehalten.

Das Windows-Subsystem für Linux sollte zudem bei Verwendung des gespiegelten Netzwerkmodus zuverlässiger mit VPNs funktionieren.

Änderungen bei Drucken, Audio und Anzeige

Neue Drucker verwenden jetzt standardmäßig das Internet Printing Protocol, wenn es unterstützt wird. Diese Änderung soll die Druckerinstallation vereinfachen und die Zuverlässigkeit verbessern.

Microsoft hat die Zuverlässigkeit des integrierten HD-Audiotreibers verbessert.

Das Update behebt auch Scrollprobleme in Anwendungen, die sich über mehrere Bildschirme erstrecken. Farbprofile sollten zuverlässiger angewendet werden und konsistenter aktiv bleiben.

Verbesserungen der Zuverlässigkeit von Taskleiste und Datei-Explorer

Das Startmenü sollte sich jetzt zuverlässiger öffnen, wenn Benutzer bei linksbündigen Symbolen auf den linken Rand der Taskleiste klicken.

Microsoft hat die Zuverlässigkeit von explorer.exe verbessert und mehrere Probleme der Windows-Benutzeroberfläche behoben, darunter:

  • Leere, graue Taskleistensymbole
  • Probleme mit dem Start des Datei-Explorers während der OneDrive-Synchronisierung
  • Probleme beim Wechseln zwischen virtuellen Desktops
  • Probleme beim Starten von Anwendungen, die Shell-Erweiterungen verwenden
  • Acryl-Weichzeichner-Probleme im Startmenü, in den Einstellungen und auf dem Sperrbildschirm
  • Probleme mit Anmeldeinformationsanbietern von Drittanbietern auf dem Anmelde- und Sperrbildschirm

Microsoft hat außerdem das Dialogfeld zum Aktivieren von Remotedesktop aktualisiert.

Änderungen bei Standort, Suche und Herunterfahren

Windows blendet nun einige Standorteinstellungen aus, wenn die Ortungsdienste deaktiviert sind. Dazu gehören Standardstandort und Standortüberschreibung zulassen.

Diese Änderung verdeutlicht, dass diese Einstellungen nicht wirksam werden können, solange die Ortungsdienste deaktiviert bleiben.

Microsoft hat auch die Zuverlässigkeit suchbezogener Gruppenrichtlinien verbessert.

Der intelligente Hintergrundübertragungsdienst sollte nun schneller herunterfahren, wenn Benutzer ihre PCs ausschalten.

PCs mit mehr als 32 GB RAM können größere KI-Modelle ausführen

Microsoft hat die Grafikspeicherverwaltung des Kernels für Computer mit mehr als 32 GB RAM aktualisiert.

Diese Änderung ermöglicht es diesen Systemen, größere lokale KI-Modelle auszuführen, indem zusätzlicher Arbeitsspeicher für Grafik- und KI-Workloads bereitgestellt wird.

KB5101681 behebt zudem ein Problem, bei dem einige Anwendungen und Installationsprogramme nach der Installation von KB5089549 unerwartete Dialogfelder der Benutzerkontensteuerung zeigten.

In anderen Nachrichten hat Microsoft einen Windows-11-Insider-Preview-Build veröffentlicht, der dem Experimentierkanal die Sprachisolation hinzufügt.

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